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RASSEPORTRAIT

POA / PONY OF THE AMERICAS - EINE AUSSERGEWÖHNLICHE RASSE!

 

Die Geschichte des POAs begann 1954 in den USA fast schon zufällig mit der Geburt des einzigartigen Fohlens „ Black  Hand „ Dieser kleine Hengst hatte die Fellzeichnung der Appaloosa, das Gebäude des Quarter Horse und einen edlen kleinen Kopf.

In den letzten 60 Jahren hat sich das POA zu einer der beliebtesten Rassen in den USA entwickelt und zählt nun schon 40000 Exemplare von denen ca. 150 in Deutschland leben.

 Mit der Geburt von „ Black Hand“ begann sich eine Rasse zu entwickeln die besonders für Kinder und Jugendlichen eine tolles Lehrpferd ist da es auf Grund seiner flachen Bewegungen leicht zu sitzen war und dies Anfängern den Einstieg in die Reiterei erleichterte. Auch für ängstliche Reiter ist das POA auf Grund seines ruhigen und geduldigen Wesens bestens geeignet weshalb es auch gern als Therapiepferd eingesetzt wird. Dennoch ist das POA ein selbstbewusstes und äußerst intelligentes Kleinpferd mit viel Persönlichkeit.

 So nahm die Erfolgsgeschichte der POA ihren Lauf und entwickelte sich nach und nach zu einer wahrhaft amerikanischen Pferderasse….klein, kompakt und wahrhaft gut aussehend mit „nem Cowboy oben drauf“!

Die robusten, ausgeglichenen sowie äußerst geduldigen Pferde eigneten sich hervorragend für junge Reiter  und konnten für die ganze Familie eine Bereicherung sein denn es gibt nichts Schöneres als gemeinsam mit einem POA zu wachsen und zu lernen!  Das POA Überzeugt auch heute durch seinen zuverlässigen, treuen Charakter und seine Leistungsbreitschaft und ist nicht nur für Kinder ideal geeignet sondern auch für Erwachsene, die es auf Grund seines kompakten und muskulösen Körpers leicht tragen kann.

 Das POA soll vom Gebäude und Gangwerk eher an ein Pferd als an ein Pony erinnern. Die Zuchtziele änderten sich seit 1954 einige Male: z. Bsp. wurde das erlaubte Stockmaß angehoben und auch die ein oder andere Rasse wurde aus der POA Zucht verbannt. Heute darf das erwachsene POA ein Stockmaß von 142,5m erreichen und sollte auch einige weitere Rassemerkmale aufweisen wie z. Bsp.  die gestreiften Hufe oder aber  auch die „gesprenkelte“ Haut an unter anderem Augen, Nüstern und dem Maul. Das Fell sollte die Farben der Appaloosa aufweisen und das Fundament sollte kräftig und muskulös sein. Der Kopf dagegen sollte fein und edel sein mit kleinen Ohren und wachen, klaren Augen. Im Allgemeinen soll das POA viel Ausstrahlung besitzen und mit flachem Gangwerk ausgestattet sein.

 

DIE 9 ANERKANNTNEN FELLFARBEN

Gallery Thumb I

FEW SPOTTED LEOPARD PATTERN

Erscheint aus einiger Entfernung völlig weiß, die dominierende Körperfarbe wird durch vereinzelte Spots (Punkte) unterbrochen, häufig dunkel durchgefärbte Bereiche sind Ohren, Streckseite der Ellenbogen, an der Flanke und Unterseite des Halses

Gallery Thumb I

LEOPARD PATTERN

Weiße Grundfarbe die von kleineren und Größeren Spots unterbrochen wird

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FROST PATTERN

Dunkle Grundfarbe mit verschiedenen weißen Flecken am ganzen Körper

Gallery Thumb I

BLANKET PATTERN

Dunkle Grundfarbe in Verbindung mit weißer "Decke" über die Gruppe, der Hinterhand, der Lende und Teilen des Rückens, die weiße Decke kann von dunklen Punkten durchbrochen werden

Gallery Thumb I

WHITE- WITH BLACK SPOTS

Die Grundfarbe ist weiß und wird im Bereich Hinterhand, Lende, Kruppe und Rücken von dunklen Spots durchbrochen

Gallery Thumb I

MARBLEIZED ROAN PATTERN

Rötlichgraue Fellzeichnung, Mischung aus helleren und dunkleren Farben so dass sich ein Bild ergibt, dass an Marmor erinnert

Gallery Thumb I

ROAN

Rötlichgraue Zeichnung die von rötlichen bis schwarzen Haaren durchsetzt ist

Gallery Thumb I

SOLID WITH DARK SPOTS 

Einheitliche Fellfarbe die von einzelnen dunklen Spots durchbrochen wird

Gallery Thumb I

SNOWFLAKE PATTERN

Dunkle Fellfarbe die von einzelnen weißen Spots durchbrochen wird

 

Das POA wird heute in allen Disziplinen des  Westernreitsports eingesetzt und erfreut sich auch bei den Turnierreitern immer größerer Beliebtheit. In den nächsten Jahren werden wir sicherlich immer mehr POAs auf Turnieren zu sehen kriegen. Aber nicht nur für Westernreiter ist das POA perfekt, auch in allen anderen Bereichen der Reiterei ist es einsetzbar, wie unter anderem dem Fahrsport oder beim Distanzreiten.

Die Abstammungs- und Zuchtpapiere werden in den USA ausgestellt und das POA in Deutschland vom POACG unterstützt.

 Seit 2015 führt der Bayrische Zuchtverband für Kleinpferde- und Spezialpferderassen e.V. zusammen mit dem Appaloosa Horse Club Germany das Zuchtbuch der Pony oft he Americas. Es befindet sich somit noch im Anfangsstadium…

 Auf der Homepage des Deutschen POA Clubs findet man allerhand Informationen zur Rasse sowie Züchterlisten, Deckhengste und Verkaufspferde. Auch einen Veranstaltungskalender kann man dort finden und der POACG freut sich über zahlreiche Besucher und viele Interessierte!